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Vitamine im Detail

Was sind Vitamine?

Vitamine gehören neben Eiweiß, Fett, Kohlenhydraten und Mineralstoffen zu den lebenswichtigen Nährstoffe. Sie sind an fast allen Prozessen in unseren Stoffwechsel maßgeblich beteiligt. Ohne Vitamine ist Leben unmöglich. Jedes einzelne Vitamin übernimmt eine hoch spezialisierte Aufgabe im Stoffwechselgeschehen. Fehlt nur eines, führt dies zu Störungen im Stoffwechsel. Neun Nobelpreise wurden bis 1964 für die Entdeckung und Erforschung von Vitaminen vergeben.
 
Einige Vitamine kann unser Körper selbst herstellen, die meisten aber kann er jedoch nicht bilden. Sie müssen daher mit der Nahrung zugeführt werden und zwar hauptsachlich aus pflanzlicher. Sie sollten immer versuchen, eine vitaminreiche Ernährung durch eine gezielte Lebensmittelauswahl zu erreichen.
 
Vitamine kommen sowohl in pflanzlicher als auch in tierischer Nahrung vor - zum Beispiel Vitamin A in Leber, oder Vitamin B12 in Fisch. Unser Körper benötigt die 14 Vitamine für bestimmte biochemische Abläufe.  Bei einigen Vitaminen ist nach wie vor unklar, wie viel aus der Nahrung stammen muss. Vitamin K etwa wird durchaus in unserem Körper produziert: von Bakterien im Darm.
 
Ein Vitaminen ist nur selten einen bestimmten Stoff, meistens handelt es sich um eine ganze Gruppe von Substanzen, die alle eine ähnliche chemische Struktur und eine vergleichbare Wirkung in unserem Körper aufweisen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen wasserlöslichen und fettlöslichen Vitaminen. Die fettlöslichen Vitamine können im Körper gespeichert werden, während die wasserlöslichen bei überhöhter Zufuhr mit dem Urin wieder ausgeschieden werden. Daher gibt es selten eine Mangelsituation an fettlöslichen Vitaminen.

Vitamine aktivieren den Stoffwechsel

Voraussetzung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit ist eine ausgewogene Ernährung und eine optimale Zufuhr an Mikronährstoffen — an Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und zahllosen Pflanzenstoffen. Zehn Prozent weniger Vitamine im Blut mag Ihnen unbedeutend erscheinen. Da jedoch jedes Vitamin an Tausenden von Stoffwechselablaufen beteiligt ist, kommt es bereits durch einen geringen Mangel zu einer Verlangsamung des gesamten Stoffwechsels und zu einer Schwächung des Immunsystems. Die meisten Menschen halten dieses gebremste Lebens- oder Stoffwechselgefühl für normal, weil sie es anders gar nicht kennen. Fast niemand erhält heute die Menge an Mikronährstoffen aus der Nahrung, die der Steinzeitmensch aus frischen, nicht raffinierten und nicht gekochten Lebensmitteln zu sich nahm.

Vitamin-Bedarf

Unser Vitamin-Bedarf steigt beispielsweise bei körperlicher und seelischer Belastung. Er ist bei Jugendlichen, die sich im Wachstum befinden, höher als bei Erwachsenen. Auch bei Schwangeren und Stillenden Frauen erhöht sich der Vitaminbedarf.
  • Sportler - haben durch verstärkten Energie- und Kohlehydratstoffwechsel einen erhöhten Bedarf an den Vitaminen C, E und Beta-Carotin sowie an Vitamin B1.
  • Raucher - de Bedarf an Vitamin C erhöht sich um zirka 40 Prozent, der Bedarf an Vitamin E um 50 Prozent.
  • Schwangere - Vitaminbedarf erhöht sich um 30 bis 100 Prozent. Besonders wichtig: Folsäure, um Schädigungen des Kindes (Neuralrohrdefekt) sowie Fehlgeburten vorzubeugen.
  • Diabetiker - Bei Diabetes zeigt sich häufig ein krankheitsbedingter Mangel an Vitamin C und E sowie ein erhöhter Bedarf an B-Vitaminen 1, 6 und 12 (Vorbeugung oder Therapie der Nervenkrankheit Polyneuropathie). Zur Vorbeugung von Mikroangiopathie (Verstopfung kleiner Blutgefäße) kann zusätzlich Vitamin E (insgesamt 100 mg) empfohlen werden.
  • Herzpatienten - die beiden Vitamine C und E unterstützen den körpereigenen Gefäßschutz.
  • Während einer Diät - oft besteht eine Diät aus sehr einseitiger Ernährung, sodass ein erhöhter Vitaminbedarf entsteht.
  • Ältere Menschen - Der Energiebedarf sinkt, der Vitaminbedarf bleibt aber gleich. Ältere Menschen zeigen oft Defizite vor allem bei den Vitaminen A, C, B2 und B1. Besonders für Frauen ist Vitamin D wichtig zur Vorbeugung von Knochenschwund (Osteoporose).

Wie kommen Sie an genügend Vitamine?

Die wasserloslichen Vitamine sind vor allem in Obst, Gemüse und in Getreideprodukten enthalten.Tanken Sie daher biologische Aktivität durch die geballten natürlichen Vitaminladungen der Trockenfrüchte.wie der Goji-Beere oder Aronia-Beere.
 

Natürliche vs syntethische Vitamine

„Vitaminpräparate machen Gesunde nicht gesünder und einen schlechten Lebensstil nicht wett“, sagt Hans Biesalski, Ernährungsforscher von der Universität Hohenheim. 
Aus wissenschaftlicher Sicht wirken natürliche und synthetische Vitamine gleich, da es sich rein chemischen um jeweils identische Substanzen handelt. Der große Unterschied ist, dass natürliche Vitamine Immer im Verbund mit anderen wichtigen Stoffen auftreten. Synthetische Vitamine treten meist isoliert auf.
 

Aktuelle Forschungsergebnisse

Vitamine schützen vor Hautalterung durch UV-Strahlung

Neue Forschungen haben ergeben, dass Vitamin C und E von Innen ( durch Nahrung ) und Außen ( durch Cremes ) die Zellen dabei unterstützen,  ihr Virusprogramm zu aktivieren und den Hautalterungs-Prozess zu verlangsamen

Vitaminpräparate verhindern positiven Effekt von Bewegung

Der positive Effekt von körperlicher Bewegung wird durch die Einnahme von Vitaminpräparaten verhindert. Das haben Wissenschaftler der Universität Jena herausgefunden. Wie bei ausdauernder Bewegung üblich, bilden sich kurzfristig vermehrt schädigende freie Sauerstoffradikale. Diese werden normalerweise von den aus Vitaminen gezogenen Antioxidantien unschädlich gemacht und stärken die körpereigenen Abwehrkräfte im Kampf gegen oxidativen Stress. Die Jenaer Wissenschaftler stellten nun fest, dass die künstlichen Vitamine diesen Effekt blockieren, da sie die körpereigene Produktion von freien Radikalen unterdrücken. Zudem vermuten die Forscher, dass dieser Prozess das Diabetesrisiko erhöht. Denn bei den Sportlern, die keine zusätzlichen Vitamine eingenommen hatten, sorgten die vom Körper gebildeten freien Radikale für eine Regulierung der Insulinempfindlichkeit, was das Diabetesrisiko senkt. Im anderen Fall würde sich wahrscheinlich auch dieser Effekt ins Gegenteil verkehren.
Die Wissenschaftler weisen darauf hin, dass ihre Studienergebnisse nicht auf frisches Obst und Gemüse übertragbar sind, auch wenn diese Antioxidantien enthalten. Ihre Kombination mit anderen sogenannten bioaktiven Stoffen verhindere den negativen Effekt, der bei der Einnahme von künstlichen Vitaminen entsteht.
 

Die einzelnen Vitamine im Detail

Vitamin C

Vitamin C gehört zu den sogenannten Antioxidantien und hilft bei einer Reihe von Stoffwechselprozessen. Meistens wirkt es unterstützend für die Wirkung von bestimmten Enzymen. Allerdings kann der Körper die Substanz nicht speichern. Überflüssiges Vitamin C scheiden wir deshalb sofort wieder aus. Dass Vitamin C bei Erkältung hilft, ist ein Mythos, denn in einer großen Studie mit mehr als 11.000 Teilnehmern hatte sich 2009 gezeigt, dass Vitamin C bei Erkältungen nicht hilft. Zu viel Vitamin C kann sogar Durchfall verursachen. Vitamin-C-Präparate sind in aller Regel unnötig.